Vorstellung des Vereins beim neuen Bürgermeister Jonas Becker
Der Verein stellte sich am 12. März 2026 mit einer Präsentation beim 2025 gewählten Bürgermeister Jonas Becker vor.
Der Vorstand betonte die bisher gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Gemeinde und äußert den Wunsch zur weiteren gegenseitigen Unterstützung, wie z.B. beim Trinkbrunnen an der Alten Vogtei oder bei den Gewässerprojekten, die auch der Entlastung der Gemeinde dienten. Der Verein entwickelt Projektideen für die Klimaschutz-Gemeinde und setzt sie um. So war es schon 2015 bei der Gründung vorgesehen, die aus einer Maßnahme des „Masterplan 100 % Klimaschutz“ resultierte.
Der Bürgermeister betonte ebenfalls die Vorteile der Zusammenarbeit mit dem Verein wie die Projektentwicklung, die Übernahme von Fördermittelakquisen und die Umsetzung der entsprechenden Projekte mithilfe der unterschiedlichen Vorbildungen und Erfahrungen der Vorstandsmitglieder.
Der Verein verliert auch in diesen Zeiten nicht an Attraktivität, auch wenn Umweltschutz momentan auf übergeordneter Ebene nicht priorisiert wird. Der Vorsitzende Jochen Wahl betonte, dass sich auch bei den Bürgerinnen und Bürgern das Bewusstsein zugunsten des Umweltschutzes verändert, beispielsweise bei der Einstellung zu naturnahen Wiesen.
Des Weiteren wurde über das aktuelle Thema der Angleichung der Abfallentsorgung auf Kreisebene diskutiert. Der Vorstand befürchtet mehr Fehlwürfe, mehr Fahrten und mehr Abfall in der freien Landschaft, wenn nach Anzahl der Leerungen bezahlt werden muss. Bürgermeister Jonas Becker berichtete, dass das von den Kommunen beauftragte Büro all das berücksichtigt hat. Zudem könnte es auch Synergieeffekte geben, wenn z.B. mit Neunkirchen gemeinsam Touren geplant werden könnten. Darüber hinaus könne das neue System dazu führen, dass durch sauberere Trennung Müll eingespart wird. Die Anforderungen an die Abfallentsorgung steigen ständig, darum sei es besser, kommunal zusammen zu arbeiten, auch um die Preise möglichst niedrig zu halten.
Jochen Wahl wies darauf hin, dass der Verein durch Projekte indirekt das Abfallmanagement unterstützen könne, beispielsweise durch getrenntes Sammeln von speziellen Abfällen wie Korken oder Kronkorken. So könne der Verein in der Öffentlichkeitsarbeit aufzeigen, dass man Umweltschutz mit Geld sparen und „Gutes tun“ verbinden kann.

Schatzmeisterin Carolin Vomhof-Kettner überreichte dem Bürgermeister die an ihn gerichteten gesammelten Wünsche und Vorschläge, die von Bürgerinnen und Bürgern, darunter auch Kindern und Jugendlichen, bei verschiedenen Veranstaltungen zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (SDG) gesammelt wurden.
Bürgermeister und Vorstand waren sich einig, die erfolgreiche Zusammenarbeit weiterführen zu wollen.
